Almabea
Verwandlungen

Gedichte


eigene Gedichte:
 

I know how beautiful it is, to live
 
 
As I was taken to this mystic river
by a friend who showed me
how to walk feet bare and feel the moss and wood
to feel the ground and see
the leading to this mystic.
Rocks covered with moss we passed,
with watercress growing below
step by step, carefully and slow
not to harm the fern besides the way
smelling the wood, the earth,
I want to stay
and listen to the rustle of the leaves
which seems like melodies played on harps
by wood nymphes nobody believes
 
And I know how beautiful it is
to live
 
Reaching the river with its huge rocks just being there
water so clear one can see every fish and stone
glittering greenish blue
with sparkling points everywhere
the ice-cold water and the sun-warmed-stones
so different but full of energy both
 
And I just know
how beautiful it is
to live
 
Going farer to a hidden arm of this river
climbing over stones and rocks
carefully passing the slippery ways
There it lays, the mystic place
majestic the rocks with stripes of green
moulded from the water and ice
we can watch a pair of dragonflies
dancing in the air
like fairies whispering just follow
nothing could disturb
as they made love in front of us
feeling the spirit of this special moment
mystically and breathlessly beautiful
 
That are moments when I really know
nothing matters
just beautiful it is
to live
 
5.9.02
 
Melancholie der Steppennacht
 
 
Melancholie in einsamer Steppennacht
Sternenmeer funkelt in schönstem Glanz und scheint
Himmel mit Sternen übersät, zum Träumen gedacht
Aufgehender Mond mit strahlender Venus vereint
in der Ferne Geräusche der Pferde man hört
kommen von Herden die in der Nähe weiden
schönster Gesang von den Nomaden niemanden stört
wunderbare Sternennacht möge ewig bleiben
Grillen zirpen vom Tag das letzte Lied
während kühler Wind sanft durchs Haar mir streicht
Ergriffenheit dieser Empfindung mir blieb
Melancholie und Sehnsucht nicht von mir weicht
 im Feuerschein letztes Insektengewimmel
Wärme der ausgehenden Glut mich noch umhüllt
ein letzter Blick in den funkelnden Sternenhimmel
Steppennacht mit Melancholie und Liebe erfüllt

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Leicht wie eine Feder
Möchte ich durchs Leben gehen
Leicht wie eine Feder
Möchte ich durch Lüfte schweben
Leicht wie eine Feder
Sollte mein Herz jetzt sein
Leicht wie eine Feder
Kommt Nebel über die Felder
Leicht wie eine Feder
Streicht der Wind durchs Haar
Leicht wie eine Feder
Ist eine Berührung von dir
Leicht wie eine Feder
Wie ein Glas Prosecco trinken
Leicht wie eine Feder
Schwebt dein Bild davon
Leicht wie eine Feder
Ist der Traum
Leicht wie eine Feder
Sollte das Vergessen sein
Leicht wie eine Feder
Ist die Liebe manchmal
Leicht wie eine Feder
Ist Tau auf dem Blatt
Leicht wie eine Feder
Das Spinnennetz auf der Hecke
Leicht wie eine Feder
Das Schwingen der Flügel
Leicht wie eine Feder
Müsste das ganze Leben sein.
Leicht wie eine Feder
Gehe ich durchs Feuer
Leicht wie eine Feder
Ist mein Herz dabei
 
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Ahnentanz im Feuer
  
Mächtiges Feuer lodert
knackt, knistert, flüstert
riesig gelbrote Flammen
dem Himmel entgegen flackernd
Feuerfunken
sprühen.
 
Stunden vergangen
nun Kohlen die glühen
blaue Flämmchen, klein
über die orange-rote Pracht züngelnd
wie ein Sternenlichtermeer
am dunklen Nachthimmel.
 
Mit nackten Füssen
feuchtes, sattes Gras spüren
kühl bereits,
von der hereinbrechenden Nacht.
 
Endlich!
 
Die Zeit ist da
der Erste Schritt
kann übers Feuer tanzen
demütig,
vereint
mit all den Ahninnen und Ahnen
die vor uns waren
im Feuer noch sind.
 
 
Völlig heil;
in meiner Kraft
verneige ich mich
vor ihnen
meinen Ahninnen und Ahnen
die mich im Feuer,
im Leben,
begleitet haben
und weiter begleiten werden.